G20-Rondenbarg: Das letzte Kapitel

Staatsanwaltschaft zur Einstellung aller offenen Verfahren bereit

Nach über acht Jahren akribischer Verfolgung streicht die Hamburger Staatsanwaltschaft die Segel. In den vergangenen Tagen wurde auch den letzten Angeklagten die Einstellung der Verfahren angeboten. Damit kommt die juristische Auseinandersetzung um die Demonstration am Rondenbarg gegen den G20-Gipfel in Hamburg 2017 nun zu einem Ende.

Die Bilanz des staatlichen Repressionsversuches ist durchwachsen. Dank einer breit angelegten Solidaritätskampagne und einem hohen Maß an Kollektivität unter den Betroffenen konnte die Staatsanwaltschaft in ihrem ambitionierten Vorhaben, alle Demonstrant*innen ohne individuellen Tatvorwurf des schweren Landfriedensbruchs schuldig zu sprechen, ausgebremst werden. Nur in einem der Verfahren ist es ihr gelungen, eine Verurteilung zu erwirken, die allerdings eine verschärfte Kriminalisierung von Versammlungen darstellt. Weiterlesen

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Tag der politischen Gefangenen – Kundgebung am 18.03. in Stammheim

Internationalistisch. Antifaschistisch. Solidarisch.
Freiheit für alle politischen Gefangenen

Die politische Linke steht unter Druck. Ein Ausdruck davon ist die Anzahl der politischen Gefangenen. Derzeit sitzen so viele Genoss*innen wie seit Jahrzehnten nichtmehr in bundesdeutschen Knästen. Ein Kriminalisierungsschwerpunkt sind internationalistische Aktivist*innen, die aufgrund ihres Engagements für Palästina, für Kurdistan inhaftiert wurden. Ein anderer Kriminalisierungsschwerpunkt ist die Antifabewegung. Alleine im sogenannten Antifa-Ost-Komplex werden dutzende Genoss*innen verfolgt, in Düsseldorf und Dresden laufen derzeit die Verfahren gegen 10 Beschuldigte.

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Vermehrt Anquatschversuche in der Region

In letzter Zeit kam es in Baden Württemberg, zuletzt in Tübingen zu Anquatschversuchen durch die Repressionsbehörden.

Um handlungsfähig zu sein und um sich nicht überrumpeln zu lassen findet ihr im untenstehenden Link die wichtigsten Informationen und Handlungsempfehlungen.

Wenn ihr etwas mitbekommt oder angequatscht werdet, dann geht zur Roten Hilfe & sprecht mit euren Genoss:innen!

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

https://rote-hilfe.de/rechtshilfetipps/anquatschversuch 

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Frauen gegen Repression – Repression gegen Frauen

Im März 2025 erschien die Broschüre „Frauen gegen Repression – Repression gegen Frauen“ der Roten Hilfe OG Stuttgart. Die Broschüre basiert auf einer Veranstaltung unter dem gleichen Motto aus dem Jahr 2023. Dennoch hat sie nicht an Aktualität eingebüßt; die Interviews mit betroffenen Frauen wurden ergänzt mit Texten aus und zur aktuellen Repressionlage – we fight back!

Die Broschüre kann hier in digitaler Form heruntergeladen werden. Gedruckte Exemplare können kostenlos beim Literaturvertrieb der Roten Hilfe e.V. bestellt werden.

 Frauen gegen Repression – Repression gegen Frauen (PDF)

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Ulm5: Solidarität verbindet – Kundgebungstour

Nach einem Angriff auf den Elbit Standort in Ulm wird fünf Menschen vorgeworfen, den israelischen Waffenproduzenten sabotiert zu haben. Um Solidarität mit den Angeklagten praktisch werden zu lassen, gibt es in den kommenden Tagen eine Bus-Tour zu den fünf Gefängnissen in Baden-Württemberg, in denen die Angeklagten sitzen.

Der Soli-Bus fährt am 30. Dezember von Berlin los. Fahrkarten für den Bus gibt es unter
prisoners_support@systemli.org.

Die erste Kundgebung findet am 30. Dezember, um 19 Uhr an der JVA Brühl statt. Die weiteren Kundgebungen am 31. Dezember werden im Rahmen einer Rundfahrt mit Start- und Endpunkt in Stuttgart stattfinden:

  • 11:15 Uhr in Memmingen
  • 13:30 Uhr in Ulm
  • 17:00 Uhr in Schwäbisch Gmünd
  • 19:00 Uhr in Stammheim

Außerdem können auch über Silvester hinaus Briefe an die Gefangenen geschrieben werden.

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Schreibt den Ulm5!

Nach einer militanten Aktion gegen den Rüstungskonzern Elbit in Ulm anfang September sitzen fünf Aktivist*innen in U-Haft. Neben Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung wird ihnen auch die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Die Inhaftierung der fünf Aktivist*innen ist ein weiterer, bitterer Höhepunkt der Kriminalisierung von Palästinasolidarität. Zumal Daniel, Leandra, Vi, Crow und Zo auf unterschiedliche Knäste im gesamten Südwesten verteilt wurden und dort diversen Schikanen ausgesetzt sind. Zeigen wir den Genoss*innen, dass Sie nicht alleine sind. Schreibt Briefe, beteiligt Euch an Solidaritätsaktionen!

Vivien Sonja Kovarbasic
701 561/2025
JVA Schwäbisch Gmünd
Herlikofer Str. 19
73527 Schwäbisch Gmünd

Vi benutzt keine bzw. they Pronomen. Vi spricht Deutsch, Englisch und Französisch. Vi darf aktuell nur Post auf deutscher Sprache erhalten.

Die Rote Hilfe OG Stuttgart leitet Briefen an die weiteren Gefangenen weiter:

Name der Gefangenen
(Daniel (they/keine, en), Leandra (she/her, en/es), Crow (they/keine,en) & Zo (they/keine, en)
Rote Hilfe e.V.
Böblinger Straße 105
70199 Stuttgart

Auch die Rote Hilfe OG Karlsruhe leitet Briefe an die Ulm5 weiter!

Name der Gefangenen
(Daniel (they/keine, en), Leandra (she/her, en/es), Crow (they/keine,en) & Zo (they/keine, en)
Rote Hilfe Karlsruhe
Luisenstr. 31
76137 Karlsruhe

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Weiterer PKK-Prozess in Stuttgart gestartet

Der Verfolgungswille der Bundesrepublik Deutschland gegenüber der kurdischen Befreiungsbewegung reißt nicht ab. Am 10. September begann vor dem Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart der Prozess gegen den kurdischen Aktivisten Welat Çetinkaya. Ihm wird die „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ vorgeworfen. Laut Anklage soll der 51-jährige Kurde zwischen September 2020 und Mai 2021 den Bereich „Stuttgart“ für die PKK koordiniert haben. Çetinkaya wurde im November letzten Jahres aufgrund eines von Deutschland ausgestellten europäischen Haftbefehls in Italien festgenommen und im April an die Bundesrepublik überstellt. Seitdem befindet er sich in der JVA Stuttgart-Stammheim in Untersuchungshaft.

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Wir sind alle Antifa! – Neue Kampagne der Roten Hilfe

Gemeinsam gegen Rechtsruck und Kriminali­sierung

Antifaschismus steht unter massivem staatlichem Druck. Ob mit Prozessen, langen Haftstrafen oder internationalen Fahndungen – immer wieder sollen Einzelneherausgegriffen und stellvertretend verurteilt werden. Diese Angriffe zielen auf alle, die sich dem rechten Vormarsch in den Weg stellen und für eine solidarische Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Unterdrückung kämpfen. Aber wir wissen: Unsere Stärke liegt in der Solidarität.

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Freiheit für Daniela Klette – Veranstaltung

Daniela war nach Auflösung der RAF noch 27 Jahre zusammen mit ihren Genossen Volker und Burkhard im Untergrund, also insgesamt über 30 Jahre. Vor 1,5 Jahren wurde sie in Berlin verhaftet, nach ihren Genossen wird weiter gefahndet.
Der Inhaftierung ging eine Hetzkampgne und KI-gestützte Fahndung vorraus, die ihre Fortsetzung in extremen Haftbedingungen, Terror gegen Besucher*innen Beugehaftandrohungen und weiterer politisch gewollter Verfolgung findet.

 

 

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Bring Maja Back – Free all Antifas!

Die Antifaschist:in Maja befindet sich seit dem 05.06 im Hungerstreik, um auf die menschenunwürdigen Bedingungen im ungarischen Knast aufmerksam zu machen und ihre Rückstellung nach Deutschland zu fordern.

Vorgeworfen wird Maja legitimer Widerstand gegen Faschisten rund um den Tag der Ehre in Budapest, einem faschistischen Gedenkmarsch.

Antifaschismus mit allen notwendigen Formen ist notwendig – gerade angesichts einer zunehmender Faschisierung Deutschland und Europas. Deshalb beteiligen wir uns am 21.06 an den Aktionstagen in Solidarität mit Maja und allen anderen Antifaschist:innen aus dem Budapest Verfahren.

Kundgebung in Stuttgart:
Samstag, 21.6.2025
18 Uhr, Marienplatz

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