In Erinnerung an die blutige Niederschlagung der Pariser Commune im Jahr 1871 ins Leben gerufen, stehen seit über einhundert Jahren am 18. März die politischen Gefangenen in den Knästen der Klassenjustiz im Vordergrund – und werden ganz praktisch, über die Mauern, die uns trennen, hinweg, gegrüßt. 2025 sitzen wieder so viele politische Gefangene in deutschen Knästen, wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Für den Abend des 18. März 2025 rufen wir daher um 19 Uhr zu einer Kundgebung vor den Toren der JVA Heimsheim auf, wo unser Genosse Nico seit nunmehr sieben Monaten eingesperrt ist.
„Nico wir grüßen dich – Verliere nicht dein Lächeln, verlier nicht deine Zuversicht!“ Freiheit für alle Antifas, Freiheit für alle politischen Gefangenen! Keine Auslieferungen nach Ungarn! Glück und Kraft den weiterhin Untergetauchten!
Budapest-Komplex Infotour des Solikreises Nürnberg
Pünktlich zum 8. März, dem Internationalen Frauen-Kampftag, erscheint die Broschüre „Frauen gegen Repression – Repression gegen Frauen“ der Roten Hilfe OG Stuttgart. Die Broschüre basiert auf einer Veranstaltung unter dem gleichen Motto aus dem Jahr 2023. Dennoch hat sie nicht an Aktualität eingebüßt; die Interviews mit betroffenen Frauen wurden ergänzt mit Texten aus und zur aktuellen Repressionlage – we fight back!
Wer an Demonstrationen oder Veranstaltungen teilnimmt, läuft immer auch Gefahr, mit Polizei und Justiz konfrontiert zu werden. Damit diese Begegnung nicht zum Desaster wird, bereiten wir euch in diesem Workshop auf solche Konfrontationen vor. Es gibt viele nützliche Tipps & Tricks zum Umgang mit den staatlichen Repressionsorganen in brenzligen Situationen: angefangen mit der Vorbereitung auf eine Demo, über das Verhalten bei Übergiffen, Hausdurchsuchungen und bei Festnahmen bis hin zu den Nachwehen wie Strafbefehlen, Gerichtsverfahren und DNA-Entnahmen.
Seit August 2024 sitzt der Stuttgarter Antifaschist Nico eine 3 jährige Haftstrafe ab, zu der er aufgrund der Beteiligung an der sogenannten Krawallnacht verurteilt wurde.
Seit vielen Jahren gehen wir an Silvester zu den Knästen um die Gefangenen zu grüßen und ihnen unsere Solidarität auszudrücken. Diese Tradition besteht seit den 80er Jahren als Genoss:innen Inhaftierte der RAF solidarisch bei einem Hungerstreik unterstützen.
Solidarität ist unverhandelbar!






